Zugriffsschutz

Wie wir schon im ersten Kapitel festgestellt haben, erscheint einer Programmiererin, die viel Erfahrung in der prozeduralen Programmierung hat, des objektorientierte Programmieren reichlich unnatürlich. Mit diesem Kapitel beginnen wir unsere Definition objektorientierten Programmierens und widmen uns dem Zugriffsschtz, der dem Motto "divide et impera" (Teile und herrsche) folgt. Wie wir auch schon festgestellt haben, bringt das objektorientierte Programmieren natürlich wieder eine Reihe neuer Begriffe und Namen aufs Tableau. Laß' Dich von der neuen Terminologie aber nicht abschrecken, es wird alles halb so schlimm sein, wenn wir uns einen Begriff nach dem anderen in einer sinnvollen Reihenfolge vornehmen.

Der Zugriffsschutz ist eigentlich das Erzeugen von Objekten, dem wir uns während des gesamten Kapitels widmen werden. Ein Objekt mit Zugriffsschutz wird oft auch ein abstrakter Datentyp genannt und um diesen dreht sich das gesamte objektorientierte Programmieren. Ohne Zugriffsschutz, der nur unter Verwendung einer oder mehrerer Klassen möglich ist, gibt es kein objektorientiertes Programmieren. Natürlich hat die Objektorientierung noch andere Aspekte, der Zugriffsschutz ist aber der Kern der Sache.

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